Ein Sanitärbetrieb fährt zweigleisig: das schnelle Servicegeschäft (tropfender Hahn, verstopfter Abfluss, Boiler ausgefallen) und die planbaren Projekte (Badsanierung, Neubau). Beide Gleise haben ihre eigene Papierfalle, und beide lassen sich mit denselben Werkzeugen schliessen.
Das Servicegeschäft: verrechnen, was gefahren wird
Beim Notfalleinsatz entscheidet die Erfassung über die Marge. Anfahrt, Arbeitszeit, Zuschläge für Abend oder Wochenende, verbautes Material bis zur Dichtung: Was der Monteur nicht vor Ort festhält, fehlt auf der Rechnung. Digital heisst: Auftrag am Handy, Stunden per Ein- und Auschecken, Material aus der eigenen Preisliste antippen, Foto vom Zustand vorher und nachher. Die Rechnung geht am selben Tag raus, mit QR-Zahlteil, solange der gerettete Abend noch präsent ist.
Notdienst-Zuschläge gehören übrigens in die Stammdaten, nicht in die Kopfrechnung: fixe Positionen wie “Notfallpauschale Wochenende” nehmen die Diskussion aus der Rechnung.
Badsanierungen: die Offerte gewinnt das Projekt
Bei Badumbauten offerieren Sie gegen zwei, drei Mitbewerber, und die Kundschaft vergleicht wochenlang. Zwei Dinge geben den Ausschlag: Geschwindigkeit und Verständlichkeit. Eine Offerte, die nach der Besichtigung innert 24 Stunden kommt und die Positionen verständlich gliedert (Demontage, Rohinstallation, Apparate, Plättlianschluss durch den Plattenleger, Endmontage), schlägt das Dreiwochen-PDF der Konkurrenz. In MeisterOffice diktieren Sie die Eckpunkte, die KI baut den strukturierten Entwurf mit Ihren Preisen, Sie prüfen und versenden.
Bei Projekten ab ein paar Wochen gehören Akontozahlungen in die Offerte, gerade weil Apparate und Armaturen früh bestellt und bezahlt sein wollen.
Apparate und Material: das gebundene Geld
Zwischen Bestellung der Duschkabine und der Schlusszahlung der Kundschaft liegen schnell zwei Monate. Wer Bestellungen, Liefertermine und Akontoplan im Projekt führt, sieht die Liquiditätslücke, bevor sie weh tut, und mahnt überfällige Akontorechnungen rechtzeitig (Mahnvorlagen hier).
Wartung als wiederkehrender Umsatz
Boiler entkalken, Enthärtungsanlagen warten, Leitungskontrollen: Wartungsarbeiten sind planbarer Umsatz in der sonst schwankenden Auftragslage. Eine Kundenkartei mit Anlagen und letztem Servicedatum macht daraus eine Frühjahrs-Kampagne statt Zufallsgeschäft.
Rechnet sich das?
Ein Servicebetrieb mit 300 Einsätzen im Jahr, der pro Einsatz nur eine Viertelstunde Regie oder eine Materialposition zusätzlich erfasst, holt bei einem Stundensatz von CHF 110 mehrere tausend Franken zurück, plus die gesparten Büroabende. Die Preise von MeisterOffice stehen transparent online; wie es für Sanitärbetriebe aussieht, zeigt die Sanitär-Seite.