Zum Inhalt springen
Aktuell kostenlosOhne Kreditkarte. Preisänderungen kündigen wir 60 Tage im Voraus an.
MeisterOffice

Online gefunden werden: 8 kostenlose Schritte für Schweizer Betriebe

So finden Kundinnen und Kunden Ihren Betrieb auf Google und in KI-Assistenten wie ChatGPT: acht Schritte, die nichts kosten und die Sie selbst umsetzen können.

Kurz gesagt: Kundinnen und Kunden finden einen Betrieb heute über Google, über Karten-Apps und zunehmend über KI-Assistenten wie ChatGPT. Alle drei verlassen sich auf dieselben Grundlagen: ein vollständiges Google-Unternehmensprofil, echte Bewertungen, überall dieselben Firmendaten, nachvollziehbare Referenzen und Einträge auf seriösen Seiten, die auf Ihre Website verlinken. Nichts davon kostet Geld, und die ersten Schritte schaffen Sie an einem Nachmittag.

Die Schritte gelten für jeden Betrieb, der bei der Kundschaft arbeitet: für den Malerbetrieb in Winterthur genauso wie für die Reinigungsfirma in Bern, den Gartenbau im Aargau oder die Hauswartung in Lugano.

1. Das Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen

Das kostenlose Google-Unternehmensprofil ist der wichtigste einzelne Schritt. Es steuert, ob Ihr Betrieb in Google Maps und im Kartenteil der Suche erscheint, wenn jemand “Maler in der Nähe” oder “Reinigung Zürich” sucht.

  • Wählen Sie die passende Hauptkategorie und ergänzen Sie Nebenkategorien für weitere Leistungen.
  • Tragen Sie das Einzugsgebiet ein, nicht nur die Adresse.
  • Laden Sie echte Fotos hoch: Team, Fahrzeug, fertige Arbeiten.
  • Halten Sie Öffnungszeiten und Telefonnummer aktuell.

2. Nach jedem Auftrag um eine Bewertung bitten

Bewertungen sind für lokale Suchen das stärkste Signal nach dem Profil selbst, und sie überzeugen auch die Kundschaft. Der beste Moment ist direkt nach Abschluss, wenn die Rechnung bezahlt ist und die Arbeit noch frisch in Erinnerung ist.

Schicken Sie den direkten Bewertungslink aus Ihrem Google-Unternehmensprofil, nicht einen allgemeinen Link auf Google Maps: Der direkte Link öffnet das Bewertungsfenster sofort. Antworten Sie auf jede Bewertung, auch auf kritische, sachlich und freundlich.

3. Überall dieselben Firmendaten verwenden

Google und KI-Assistenten gleichen Angaben aus vielen Quellen ab. Schreibt die Website “Muster Malerei GmbH”, das Verzeichnis “Malerei Muster” und der Briefkopf eine alte Telefonnummer, sinkt das Vertrauen in alle drei. Legen Sie einmal fest, wie Name, Adresse und Telefonnummer geschrieben werden, und verwenden Sie diese Schreibweise überall.

4. In Verzeichnissen eintragen und ein verifiziertes Profil anlegen

Einträge in seriösen Verzeichnissen helfen doppelt: Sie bestätigen Ihre Firmendaten und bringen einen Link auf Ihre Website. Gute Startpunkte sind local.ch und search.ch, Ihr Branchenverband und die Seite Ihrer Gemeinde für lokales Gewerbe.

Eine weitere Möglichkeit ist das kostenlose Betriebsprofil auf MeisterOffice. Es wird automatisch verifiziert, zum Beispiel über das UID-Register des Bundes, zeigt Ihre Leistungen, Ihr Einzugsgebiet und Referenzprojekte und verlinkt auf Ihre Website. Erstellen können Sie es nach einer kostenlosen Registrierung bei MeisterOffice in den Einstellungen.

5. Referenzprojekte mit Fotos zeigen

Nichts überzeugt so sehr wie fertige Arbeit. Drei bis sechs gut beschriebene Projekte mit Ort, Jahr und zwei, drei Fotos sagen mehr als jede Werbeaussage. Holen Sie das Einverständnis der Kundschaft ein, zeigen Sie keine Gesichter und keine Hausnummern und beschreiben Sie in zwei Sätzen, was gemacht wurde: “Fassade eines Mehrfamilienhauses in Wil, mineralisch gestrichen, 2025.”

6. Die eigene Website auf das Wesentliche bringen

Eine Website muss nicht aufwendig sein, aber sie muss vier Fragen in zehn Sekunden beantworten: Was machen Sie, wo arbeiten Sie, was haben Sie schon gemacht und wie erreicht man Sie?

  • Ein Seitentitel mit Leistung und Ort, etwa “Malerbetrieb in Winterthur”.
  • Eine Liste der Leistungen und des Einzugsgebiets im Text, nicht nur im Bild.
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse auf jeder Seite.
  • Eine Seite, die auf dem Handy schnell lädt.

7. In KI-Assistenten auftauchen

Wenn jemand ChatGPT, Perplexity oder Claude nach einem Betrieb fragt, lesen diese Assistenten normale Webseiten und vergleichen die Angaben. Dateien wie llms.txt spielen dabei heute kaum eine Rolle: In unserem eigenen Server-Log von Oktober 2026 riefen KI-Crawler normale Seiten tausende Male ab, die llms.txt dagegen kein einziges Mal.

Was hilft, sind dieselben Grundlagen wie bei Google: sachliche Seiten mit klaren Angaben zu Leistungen und Region, überall dieselben Firmendaten und unabhängige Quellen, die Ihren Betrieb bestätigen, etwa Bewertungen und verifizierte Verzeichniseinträge.

Jeder Link von einer seriösen Seite auf Ihre Website ist eine Empfehlung. Fragen Sie gezielt nach:

  • Ihren Branchenverband für das Mitgliederverzeichnis.
  • Lieferanten und Partnerbetriebe für eine Referenzliste.
  • Die Gemeinde oder den Gewerbeverein für das lokale Verzeichnis.
  • Kundschaft mit eigener Website, zum Beispiel Verwaltungen, für eine Nennung als Partner.

Kaufen Sie keine Links und tauschen Sie keine Links im grossen Stil: Suchmaschinen erkennen das und werten es ab.

So setzen Sie es um

Beginnen Sie mit Schritt 1 und 2, sie bringen am meisten. Planen Sie danach jeden Monat eine halbe Stunde ein: ein neues Referenzprojekt, ein Verzeichniseintrag, eine Anfrage an einen Partner. Wer Offerten und Rechnungen mit MeisterOffice schreibt, kann nach jeder bezahlten Rechnung mit einem Klick um eine Google-Bewertung bitten. Mehr dazu unter Rechnung schreiben und im Hilfe-Center.

Häufige Fragen

Kostet das etwas? +

Nein. Alle acht Schritte sind kostenlos: das Google-Unternehmensprofil, Bewertungen, Verzeichniseinträge und auch das verifizierte Betriebsprofil auf MeisterOffice. Sie brauchen nur etwas Zeit, für den Anfang rund zwei Stunden.

Wie lange dauert es, bis ich besser gefunden werde? +

Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil wirkt oft schon nach wenigen Tagen. Bewertungen, Verzeichnisse und Links wirken über Wochen und Monate. Wichtig ist, dranzubleiben: nach jedem Auftrag eine Bewertungsanfrage, jedes halbe Jahr ein neues Referenzprojekt.

Brauche ich eine eigene Website? +

Hilfreich ist sie, Pflicht ist sie nicht. Viele kleine Betriebe werden allein über ihr Google-Unternehmensprofil und Verzeichniseinträge gefunden. Eine einfache Website mit Leistungen, Einzugsgebiet und Kontakt macht Sie aber unabhängiger und glaubwürdiger.

Was ist llms.txt und brauche ich das? +

llms.txt ist ein Vorschlag für eine Textdatei, die KI-Assistenten eine Übersicht über eine Website geben soll. Heute liest sie kaum ein Assistent: In unserem eigenen Server-Log von Oktober 2026 hat kein KI-Crawler die Datei abgerufen, die normalen Seiten dagegen tausende Male. Wichtiger sind klare, sachliche Seiten mit überprüfbaren Angaben.

Wie komme ich zu mehr Google-Bewertungen? +

Fragen Sie direkt nach dem Auftrag, solange die Kundschaft zufrieden ist, und schicken Sie den direkten Bewertungslink aus Ihrem Google-Unternehmensprofil mit. Ein persönlicher Satz wirkt besser als ein Massenmailing.

Darf ich Kundinnen und Kunden um eine Bewertung bitten? +

Ja. Eine einzelne, persönliche Anfrage nach einem abgeschlossenen Auftrag ist in der Schweiz üblich und zulässig. Bieten Sie eine Abmeldemöglichkeit an, verschicken Sie keine Massenmails und belohnen Sie keine Bewertungen mit Rabatten.

Was bringt ein Eintrag in einem Verzeichnis? +

Drei Dinge: Kundinnen und Kunden finden Sie dort direkt, Google sieht Ihre Firmendaten an mehreren Orten bestätigt, und ein Link auf Ihre Website stärkt deren Ansehen bei Suchmaschinen. Achten Sie auf seriöse Verzeichnisse mit echten Einträgen.

Quellen

Weniger Papierkram, mehr Baustelle

MeisterOffice erstellt Offerten, QR-Rechnungen und die Buchhaltung für Schweizer Handwerksbetriebe. Kostenlos ausprobieren, keine Kreditkarte nötig.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Praktische Tipps für Schweizer Betriebe, die Aufträge ausführen, und Neuigkeiten zum Produkt. Etwa einmal im Monat, kein Spam.

Jederzeit abbestellbar. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen.